Der Friedhof in der Wrocławska Str. in Oppeln. Verstorbene verdienen Gedenken

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Vor einigen Monaten begann die SKGD mit ihren Bemühungen um die Eintragung des Friedhofs in der Wrocławska Str. (alt Breslauer Str.) in Oppeln ins Denkmal-Woiwodschaftsregister. Vor ein paar Tagen kam eine Information über die Einleitung eines Verwaltungsverfahrens in dieser Angelegenheit.

- Als wir es erfahren haben, dass der Friedhof in der Wrocławska Str. in Oppeln nicht im Denkmalregister der Woiwodschaft eingetragen ist, waren wir schockiert“, gesteht Joanna Hassa, Pressesprecherin der SKGD. „Wir haben dann einen Antrag beim Woiwodschaftsdenkmalpfleger gestellt. Frau Beata Kubica kümmert sich darum. Vor ein paar Jahren engagierte sie sich für die Entstehung einer Internetpräsenz und eines Buches über den Friedhof. In der letzten Aprilwoche bekamen wir eine Information über die Einleitung eines Verwaltungsverfahrens über die Eintragung des Friedhofs ins Denkmalregister. In der nächsten Zeit ist eine Begutachtung des Friedhofs vor Ort geplant.

Joanna Hassa unterstreicht, dass die Mitglieder der deutschen Minderheit bereits öfters um mehr Achtung und mehr Sorge um den alten Friedhof appellierten. - Ich hoffe, dass die Eintragung ins Denkmalregister den Stadtbehörden konkrete Schritte zum Schutz des Friedhofs ermöglichen wird.

Die deutsche Minderheit hatte sich bereits zu Beginn des 21. Jahrhunderts, in den Jahren 2001-2002, um die Entstehung eines Lapidariums bemüht, in dem die deutschen Grabmäler einen würdigen Platz finden konnten. Damals waren sieben Abschnitte der alten Friedhofsmauer mit Skulpturen erneuert, das Gelände gereinigt, alte Grabmäler aus der Erde ausgegraben, gesäubert und auf Postamenten aufgestellt worden.

Die oben genannte Internetpräsenz und das Buch „Leben und Tod in Oppeln. Alter Stadtfriedhof in den Jahren 1813-1963” entstanden im Rahmen des Projekts „Ocalmy od zapomnienia cmentarz przy ul. Wrocławskiej”/„Den alten Friedhof in der Breslauer Str. vor dem Vergessen bewahren”, welches von der deutschen Minderheit im Rahmen des Bürgerbudgets 2016 beantragt wurde.
Die Internetseite cmentarzopole.pl ist zweisprachig. Sie stellt die Geschichte des Friedhofs und der Friedhofskapelle seit 1813 bis in die heutige Zeit hinein dar. Auf der Homepage kann auch eine umfangreiche Fotogalerie mit sowohl aktuellen als auch mit Archivbildern bewundert werden. Es steht dort auch eine Liste mit 1.470 Personen zur Verfügung, die auf dem Friedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Auf dem Friedhof ruhen viele bekannte Deutsche aus Oppeln, darunter der Bildhauer und Steinmetz Alois Abzug, die Familie Bayer – es war eine berühmte Oppelner Konditorenfamilie, Pfarrer der Kreuzkirche Kacper Wrzodek, Schriftstellerin Elisabeth Grabowski und viele andere.

- In der polnischen Geschichtsschreibung lesen wir oft, dass wenn die Nationen ihr Gedächtnis verlieren, dann verlieren sie auch ihr Leben, und dass das Vaterland mit der Erde und mit den Gräbern gleichzusetzen ist - sagt Zuzanna Donath-Kasiura. - Ja, ein Friedhof ist ein ganz wichtiger Ort. Die Gedenksteine erinnern an diejenigen, die Oppeln zu seiner Größe und Bedeutung verholfen haben. Wir möchten und sollten die Erinnerung an sie bewahren. Die Sorge um die Erinnerung hat einen fundamentalen Wert.

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