Deutsch auf dem Sportplatz? Ja, natürlich!

Krzysztof Ogiolda
Krzysztof Ogiolda
Archiwum prywatne
In 75 Ortsgruppen des Deutschen Freundschaftskreises beginnt ein weiteres Semester der Samstagskurse. Das Projekt richtet sich an Kinder im Alter zwischen 6-12 Jahren. Das Leitthema lautet „Sport und Bewegung”.

Bevor sich an den jeweiligen DFK-Sitzen Kinder und deren Eltern treffen, diskutierten Lehrer im Saal des Weißen Adlers in Oppeln über das Konzept der Kurse, die sie leiten werden. Koordinator des Projekts Ryszard Karolkiewicz erinnerte daran, dass die Samstagskurse im Sommersemester 2016 so geplant wurden, dass die Teilnehmer sowohl ihre sportlichen Fähigkeiten zeigen als auch ihr sprachliches Niveau steigern können. Das sportliche Thema ist kein Zufall - im Sommer 2016 finden die Europafußballmeisterschaft und die Olympischen Spiele statt.

- Ich denke, dass das Wetter mitspielen wird und wir uns oft mit den Kindern auf dem Spielplatz treffen können werden - sagt Mariola Malkusz, die zum ersten Mal den Samstagskurs für 18 Kinder in Gogolin leiten wird. - Ich denke, dass verschiedene Übungen und Sportwettbewerbe ein guter Anlass sein werden, sich deutschen Wortschatz aus den Bereichen Sport und Bewegung anzueignen.

Karolina Pisarska, die sich mit den Kindern in Salesche in der Gemeinde Leschnitz treffen wird, gesteht, dass sie selbst kein Sportfan ist. - Dafür aber wird man die Teilnehmer sicher nicht zu sportlichen Aktivitäten ermuntern müssen - sagt sie. „Eines unserer Treffen werden wir zu einem Sportfest gestalten. Ich hoffe, dass an diesem Tag auch die Eltern zu uns stoßen werden. Ich denke, dass sportliche Aktivität ein guter Ausgangspunkt sein wird, um über Sport zu sprechen.

Eine solche Gestaltungsform des Samstagskurses stellte den Lehrern Alicja Majnusz-Buhl vor, Autorin des Curriculums, welches Vorschläge für das Programm beinhaltet.

- Man läuft und springt auf Polnisch und Deutsch natürlich auf gleiche Art und Weise, doch man spricht darüber ganz anders - lacht Frau Alicja. -Ich hoffe, dass die Kinder nicht nur die deutschen Bezeichnungen für Sprünge, Armschwingen und andere Übungen lernen. Ich habe auch anderen Wortschatz vorgeschlagen. Es lohnt sich zu wissen, wie Elfmeter, Abseits, Außenstürmer, Torlinie usw. auf Deutsch heißen.

Die Vorschläge im Curriculum betreffen nicht nur Sportübungen (man kann dazu gebräuchliche Gegenstände, z.B. ein großes Tuch verwenden), sondern auch Lieder (z.B. über das Ausführen von Alltagstätigkeiten, die Morgengymnastik oder das Fahrradfahren inkl. Erlernen vom Fachwortschatz in Bezug auf Fahrradteile) und Bastelübungen.

In einer Bastelstunde kann man z.B. auch einen Sportplatz aus Karton bauen. Die Teilnehmer werden auch von ihren Lieblingssportlern und den Sportarten erzählen können, die sie selbst treiben.

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