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Die deutsche Minderheit feuert die deutsche Elf an

Krzysztof Ogiolda
Krzysztof Ogiolda
Zaktualizowano 
Euro 2012. Das ist bereits Tradition. Wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft bei einem großen Turnier spielt, greifen die Fans aus der deutschen Minderheit zu Trikots, Schalls und Vuvuzelas und feuern ihre Mannschaft an. Am Samstag freuten sie sich über den Sieg beim Spiel gegen Portugal.

Über 60 Fans der deutschen Mannschaft verfolgten den Fußballwettkampf auf der Leinwand im Bar Centralny in Chronstau. Im Lokal wurden deutsche Fahnen ausgehängt und auf dem Parkplatz standen Autos, an denen auch die Farben schwarz-rot-gold zu sehen waren. Mit der größten Fahne, die mehr als sechs Meter lang war, umhüllte seinen Wagen Andrzej Spyra.

"Gestern haben wir uns hier das Eröffnungsspiel angeschaut und feuerten die polnische Mannschaft an. Wir werden sie unterstützen, bis sie gegen Deutsche spielen", sagten die Fußballfans. "Das ist nichts außergewöhnliches", lachte Rafał Bartek, Direktor des HDPZ. "Wegen der Krise ist es schwer einen Deutschen zu finden, der für die Griechen die Daumen drückt."

Krzysztof Warzecha, der SKGD-Kreisvorsitzende lud zum Fußballspiel Freunde aus der Umgebung ein. Franz Dylla, DFK-Vorsitzender in Tarnau kam mit einer Fahne, einer Vuvuzela, einem Schall und einem Zylinder in deutschen Nationalfarben. Mit Freude machte er davon in der 72. Minute Gebrauch, als Mario Gomez das Tor für die Deutschen schoss. "Ich kehre glücklich nach Hause zurück", sagte er nach dem Spiel, als er auf dem Auto einen riesigen Wimpel mit der Aufschrift "Deutschland" befestigte.
Zur EM haben die Feuerwehrleute aus Olschowa im Feuerwehrhaus ihre eigene kleine Fanzone vorbereitet. Damit man die Spiele im größeren Kreis verfolgen kann, besorgten sie einen Projektor und eine Leinwand.

"Die meisten Zuschauer kommen zu uns, wenn Polen oder Deutschland spielt", gesteht Łukasz Borek, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr. "Doch für die zweite Mannschaft haben wir besonders viel Sympathie. Auch wegen der Tatsache, dass dort Lukas Podolski spielt, der in Olschowa Familie hat.
Im Spiel gegen Portugal hatte Lukas keine Gelegenheit gehabt ein Tor zu schießen, aber in Olschowa glaubt man fest daran, dass er bei dieser Meisterschaft noch glänzen wird.

Die Kariere des deutschen Stürmers verfolgt von Anfang an die Tante von Lukas, Teresa Podolska. "Während des Spiels am Samstag habe ich ganz fest die Daumen gedrückt. Manche denken, dass es einfach ist, ein Tor zu schießen", sagt sie. "Doch die Spieler sind einem ganz großem Druck ausgesetzt."
Die deutsche Mannschaft wurde auch in Groß Borken unterstützt. In diesem Dorf gehören viele Bewohner der deutschen Minderheit an.
"Wir fühlen uns als Deutsche, unterstützen also Deutschland", sagen direkt Jutta Hutsch und Kasia Wizor mit in deutschen Farben bemalten Gesichtern.

Das Spiel Deutschland-Portugal wurde in Borken im Restaurant verfolgt. Mehrere dutzend Fußballfans feuerten die deutsche Mannschaft an. Sie hatten Fahnen, Trikots und Vivuzelas dabei.
Mit den Erwachsenen haben auch Kinder die Mannschaft unterstützt: Der 12jährige Max Klima, die 10jährige Olivia Czołkos, die 12jährige Weronika Czołkos und die neunjährige Wiktoria Flak. Nach einem aufregenden Spiel besiegte Deutschland die Portugiesen mit 1:0.

"Zum Glück gelang es den Deutschen der Siegeszug, obwohl in der letzten Viertelstunde die Portugiesen das Tor der Deutschen belagerten", kommentiert Damian Hutsch, SKGD-Kreisvorsitzender in Rosenberg.
Heute steht die deutsche Mannschaft vor einer genauso schwierigen Aufgabe. Ihre Gegner sind die nach der Niederlage mit Dänemark gereizten Holländer.
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