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Die Minderheit ist innerlich stark

Krzysztof Ogiolda
Krzysztof Ogiolda
Deutsche aus Oppelner Schlesien und ganz Polen nahmen an einer Konferenz teil, die zwei Jahrzehnte des Funktionierens der deutschen Minderheit und das 20. Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschafts-vertrags zusammenfasste.

Unter den Gästen der gut gefüllten Saals im Pilgerheim war u.a. der deutsche Botschafter in Warschau Rüdiger Freiherr von Fritsch anwesend. Die zweitägige Konferenz (am Freitag und Samstag) gab als ein Teil des 20. Gründungsjubiläums des VdG Anlass zu Erinnerungen und Suche nach Zukunftsperspektiven.

Den Ausmaß und die Folgen des Exodus der Deutschen aus Polen nach Deutschland schilderte Dr. Bernadetta Nietschke aus Grünberg. Sie erinnerte daran, dass in der Volksrepublik Polen antideutsche Haltung eine Methode der kommunistischen Partei war, um die Gunst der Bevölkerung zu gewinnen. Über das Schicksal der Deutschen in Schlesien berichtete als Zeitzeuge Bernard Kus. Als die schwierigste Zeit beurteilte er die ersten Nachkriegsjahre, als es u.a. in der Schule kein Verständnis für junge Menschen gab, die oft nur die deutsche Sprache und höchstens Wasserpolnisch konnten und man zuerst nachschauen musste, ob jemand nicht am Fenster belauscht, bevor man angefangen hat Deutsch zu sprechen oder singen.

Vor dem Hintergrund einer solchen Vergangenheit war das Zeugnis, welches Sylwia Michala vom Verband Deutscher Hochschüler, eine Deutschlehrerin in Konty ablegte, voller Enthusiasmus.

,,Man darf die eigenen Wurzeln nicht vergessen", sagt Sylwia Michala. ,,Ein Deutscher zu sein gibt die Möglichkeit andere Personen kennenzulernen, gemeinsam Gutes für die Region zu tun, aber auch Auslandskontakte zu knüpfen. Ich habe solche Menschen gefunden. Wir halten Verbindung mit Minderheiten in anderen Ländern. Ich habe persönlich aufgrund meines Deutschseins keine Feindlichkeiten erfahren. Ich manifestiere das. Meinen Arbeitskolleginnen im Lehrerzimmer habe ich von meinem Referat erzählt und die Nachricht wurde freundlich angenommen. Sie haben mir Glück gewünscht."

,,Als vor 20 Jahren der deutsch-polnische Nachbars-chaftsvertrag unterzeichnet wurde, fingen wir von Null an", sagt Rafał Bartek, General-direktor des HDPZ. ,,Aus dieser Perspektive wurden unsere Möglichkeiten immer größer. Heute ist die Qualität unseres Deutschtums eine Sorge. Es ist wichtig, dass es gelungen ist die Kontinuität unserer Organisation zu garantieren, indem der Generationswechsel durchgeführt vollzogen wurde."

,,Wir freuen uns, weil hier wirklich Deutsche aus ganz Polen gekommen sind", sagt Bernard Gaida, Vorsitzende des VdG. ,,Von Kolberg und Köslin bis Breslau und das baut auf. Unsere Bilanz ist positiv. Wir wissen, dass wir Schulen und ausgebildete Lehrer brauchen usw., aber dieses Treffen zeigt, dass die deutsche Minderheit in Polen eine innerlich starke Gruppe ist. Und das ist erfreulich." Tłum. ELF

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