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Die Schule wartet auf die Entscheidung der Eltern

Krzysztof Ogiolda
Krzysztof Ogiolda
Zaktualizowano 
Bildung. Der Bildungsverein Cosel-Rogau ist entschlossen ab September die dortige Grundschule zu leiten. Das Elterntreffen am Freitag gibt Hoffnung darauf, dass hier etwa einhundert Kinder den Unterricht wieder aufnehmen.

Das Klima beim letzten Elterntreffen war optimistisch", freut sich Vereinsvorsitzende Róża Kerner. "Diesmal gab es keinen Streit um die Form der künftigen Schule. Denn es wird auch aus der Sicht der Schüler und Eltern keine wesentlichen Veränderungen im Bereich Bildungsprozess geben. Hingegen gibt es juristische Änderungen. Die Eltern wurden von der Direktorin der Bildungsabteilung in Kandrzin-Cosel darüber informiert, dass sich die Schule in Rogau in Auflösung befindet".

"Die Stadtbehörden rechnen eventuell mit einem Widerspruch des Woiwoden und haben angekündigt, den Gerichtsweg zu gehen. Und wenn das so ist, wird der Prozess durch allen Instanzen bis zum 1. September 2012 gehen und bestimmt nicht so schnell abgeschlossen sein. Vielleicht wird es sich noch sogar bis zum nächsten Jahr hinziehen", fügt Bruno Kosak, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bildungsgesellschaft hinzu. "Wir können nicht so lange warten, weil wir bis dahin in Rogau weder Schüler, noch Lehrer haben werden."

Der Verein möchte also bereits ab September eine neue Einrichtung leiten.
"Wir sind dabei, beim Stadtpräsidenten den Antrag auf Registrierung einer öffentlichen Schule vorzulegen", sagt Róża Kerner. "Wir haben über einhundert Formulare an die Eltern verteilt und baten darum möglichst bald, am besten bis heute, Willenserklärungen abzugeben. Wir wissen, dass ein Teil der Eltern entschlossen ist, ihre Kinder an andere Schulen zu schicken, doch wir erwarten aufgrund der Umfragen, die der Elternrat noch in Mai durchgeführt hatte, dass etwa einhundert Kinder an der Schule in Rogau bleiben."

Eine schnelle Auskunft darüber ist insofern wichtig, da von der Zahl der Kinder auch die Zahl der Lehrer abhängig ist.

Im Statut der Schule wurde eingetragen, dass hier Deutschunterricht als Minderheitensprache angeboten wird. Die Mitglieder des Vereins unterstreichen, dass es in Rogau auch damals so war, als es eine kommunale Schule war. "Während des Treffens am Freitag haben wir gegenüber den Eltern zugesichert, dass wir andere, bereits existierenden Vereinsschulen nachahmen werden und nach geltendem polnischen Recht agieren werden", beteuert Bruno Kosak. "Wir werden niemanden danach Fragen, ob er Mitglied der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen ist. Niemand muss auch Germanisierung befürchten, was uns absurderweise manchmal vorgeworfen wird. Wir hoffen, dass ähnlich wie bis jetzt Kinder aus Rogau, Cosel, Wiegschütz, Reinschdorf sowie anderen Stadtteilen und umliegenden Ortschaften diese Schule besuchen."

Der Verein hat auch Pläne, die weit über das kommende Schuljahr hinausgehen. "Wir haben die Zusicherung der Stadtverwatung, dass die Schüler weiterhin Freizeitmöglichkeiten, Schwimmbad in Anspruch nehmen und an Sportwettbewerben teilnehmen können. Wir werden darum bemüht sein, dass auch die Lehrer an Konferenzen teilnehmen, die von der Stadt organisiert werden. Wir denken bereits jetzt darüber nach mithilfe des Ministeriums für Verwaltung und Digitalisierung den didaktischen Teil der Schule auszubauen und möchten auch eine Sporthalle bauen", sagt Róża Kerner.
"Der Bildungsverein Cosel-Rogau übernimmt eine gute Einrichtung, deren Schüler bei Schulwettbewerben Erfolge erzielt hatten und möchten dass es so in Zukunft bleibt", beteuert Hubert Kołodziej, Bildungsbeauftragter des Vereins deutscher Gesellschaften. "Ich habe keinen Grund zu Befürchtungen. Landesweit liegen bereits 10 Prozent der Schulen in Händen von Vereinen. In Kandrzin-Cosel wird es auch gelingen".
Tłum. ELF

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