Die "Sprache des Herzens" wird von Zuhause mitgebracht

Krzysztof OgioldaZaktualizowano 
Bildung. Drei Jahre Deutschunterricht am Gymnasium und drei Jahre im Lyzeum reichen aus um die Abiturprüfung abzulegen. Um einen Erfolg bei der Deutscholympiade zu erzielen ist es am besten wenn man von Klein auf mit den Nächsten Deutsch spricht.

Ein Kind fragt nicht, warum man so und nicht anders spricht, also übernimmt es von den Eltern oder aus dem Fernsehen fertige sprachliche Konstruktionen", erklärt diesen Vorgang Klaudia Hajduk, Deutschlehrerin an der Gesamtschule Nr. 1 in Neustadt.

Frau Hajduk ist mit ihren Schülern ins Germanistikinstitut der Oppelner Universität am vergangenen Samstag zum Bezirksfinale der 35. Deutscholympiade gekommen. An der Spracholympiade haben auf der Schulebene etwa 300 Schüler aus 34 Mittelschulen teilgenommen. Für das schriftliche Finale haben sich 117 qualifiziert. Am mündlichen Finale haben 23 Personen teilgenommen. Das beste Ergebnis erzielte bereits zum zweiten Mal Michał Ludwig aus Poremba, Schüler an der Allgemeinbildenden Gesamtschule in Groß Strehlitz (sein Lehrer ist Artur Gołdyn).

"Wir hatten das Glück, dass meine Großeltern nach dem Zweiten Weltkrieg in Schlesien geblieben sind und von Klein auf mit uns Deutsch gesprochen haben", sagt Michał. "Wir sind sechs Geschwister und wir haben alle auf diese Weise die Sprache gelernt. Bis zum Kindergarten konnten wir wohl besser Deutsch als Polnisch. Das hat sich dann in der Schule ausgeglichen."

Edyta Kompala und Monika Neuman besuchen das erste Lyzeum in Kreuzburg. Ihre Deutschlehrerin ist Bożena Maliszewska-Kozan. Beide haben sich für die mündliche Etappe der Olympiade auf Woiwodschaftsebene qualifiziert.

"Schüler, die von Zuhause Deutsch können gibt es nicht viele", gesteht Frau Bożena. "Doch sie haben das Zeug zum Erfolg bei der Olympiade. Am Lyzeum sind die meisten Schüler lernwillig. Wenn die Sprache zur Leidenschaft wird, beherrschen sie diese im Nu. Leider übernimmt allerdings immer öfters Englisch die Oberhand."

Monika Neumann ist 16 Jahre alt. Sie gesteht, dass sie ohne Hemmungen Deutsch spricht. Nicht nur bei der Olympiade. Auch daheim können alle Deutsch, obwohl die Sprachkenntnisse der Großeltern und Geschwister besser sind als der Eltern. So hatte sie keine Probleme im mündlichen Teil ihr Können unter Beweis zu stellen. Etwas schwieriger war es mit der Landeskunde. Sie hat kein Faible für klassische Musik und dabei musste man sich über Mozart, Bach und Beethoven unterhalten.
Edyta lernte Deutsch dank den Gute-Nacht-Geschichten ihrer Großmutter und wie viele ihre Freunde aus den Fernsehtrickfilmen. Im schriftlichen Teil des Examens hat sie den grammatikalischen Teil und die Übersetzung ins Deutsche gut gemacht. Ebenso hat sie die dritte grammatische Aufgabe, die schwierigste, bei der viele versagt haben, gut gelöst.

"300 Teilnehmer bei der Schuletappe, das freut", sagt Dr. Daniela Pelka vom Germanistikinstitut, Sekretärin der Bezirkskommission bei der Deutscholympiade. "Obwohl man sich doch mehr wünschen würde. In die Mittelschulen kommen Schüler mit sehr verschiedenen Sprachkenntnissen und so ist der Lehrer manchmal gezwungen das Unterrichtsniveau zu senken. Doch es betrifft nicht die Teilnehmer der Olympiade.

Die Preisträger wurden: Michał Ludwig (1. Platz), Nikole Koziol(5.Platz), Tomasz Szpunar und Rafał Korzeniec (beite Platz 3) - alle von der Gesamtschule in Groß Strehlitz; Bianca Dudek (4. Platz) und Martyna Brysch (3.Platz) - beide vom zweiten Lyzeum in Oppeln; Dagmara Żwak (2. Platz) - drittes Lyzeum in Oppeln.
Tłum. ELF

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