Es gelang uns Menschen zu bewegen

Krzysztof Ogiolda
Krzysztof Ogiolda
Bernard Gaida, der VdG-Präsident

- Am Montag diskutierte der Vorstand des VdG über die Pläne für das kommende Jahr. Was erwartet also die deutsche Minderheit im Jahr 2012?
- Diese Sitzung war hauptsächlich dem Finanzplan gewidmet. Aber das ist immer mit konkreten Initiativen in den Strukturen verbunden. Über die Tätigkeit werden wir am 16. Dezember genauer sprechen. Für den Moment möchte ich sagen, dass wir im kommenden Jahr sicher anders solche Projekte, wie Kinderausflüge und Freuzeitaufenthalte, gestalten werden. Wir werden hier noch mehr auf Identität Wert legen, weil solche Ausflüge dafür gedacht sind. Dabei wollen wir den Gruppen mehr Freiheit in der organisatorischen Hinsicht geben. Sie können die Reiseziele und Reiseleiter selbst wählen.
- Gibt es Chancen dafür, dass es zu einem Umbruch beim Thema Gründung von zweisprachigen Schulen geben wird?
- Auch wenn es scheint, dass die Handlungen in dieser Hinsicht nicht ganz koordiniert sind, möchte ich beteuern, dass es uns tatsächlich gelungen ist, einige Bürgerinitiativen ins Leben zu rufen. In unserer Region, aber auch in anderen teilen Polens werden Chancen wahr, Schulen umzuwandeln oder zu gründen. Ich werde hier keine Beispiele nennen um den Initiativen nicht zu schaden. Doch z.B. in Dembio in der Gemeinde Chronstau haben die Lehrer und Eltern sehr schnell gehandelt. Das Ziel wurde festgelegt: seit September 2012 wird die Schule in eine zweisprachige Einrichtung umgewandelt.

- Wird es mehr solche Schulen geben?
- Bestimmt, aber nicht alle in einem Jahr. Wenn es irgendwo eine Idee und Initiative gibt, dann kann die Realisierung wohl dann 2013 erfolgen. Diese Sachen brauchen Zeit. Aber wir können an 4 bis 5 solche Einrichtungen, die in den kommenden Jahren umgewandelt werden denken. Interessant ist, dass eine Abteilung mit deutsch als Minderheitensprache in Warschau gegründet wurde. Ähnliche Initiativen entwickeln sich in der Region von Grünberg.

- Die Minderheiten unterliegen nun nicht mehr dem Ministerium des Innern und der Verwaltung sondern dem Ministerium der Verwaltung und Digitalisierung...
- Minister Jerzy Miller hat uns positiv mit seinem ungewöhnlichen Abschiedsbrief überrascht. Es ist keine formelle Danksagung, sondern genau ausgewählte Worte an uns. Dies bestätigt, dass uns die Arbeit am runden Tisch näher gebracht hatte. Wir haben uns angefreundet. Unser neuer Partner ist das Ministerium der Verwaltung und Digitalisierung unter der Leitung von Michał Boni. Ich kenne ihn noch nicht persönlich. Wir haben ihm zu der Ernennung gratuliert und haben ihm ein Treffen vorgeschlagen. Wir verstehen jedoch, dass er Chef eines neuen Ministeriums ist. Wir müssen abwarten. Die Zuordnung der Minderheiten an das Ministerium der Verwaltung nehmen wir als Zeichen dafür, dass wir nicht mehr der “Aufsicht" des Innenministeriums unterliegen müssen. Und Minister Boni hat sich in den vergangenen Jahren als ein Mann, der nach Kompromissen sucht, erwiesen. Ich hoffe, dass diese Fähigkeit uns allen zugute kommt.

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