Es gibt viele Gründe neidisch zu sein

Krzysztof Ogiolda
Krzysztof Ogiolda
In den letzten Augusttagen besuchte der Vorstand der Stiftung für Entwicklung Schlesiens und lokaler Initiativen die Organisationen der deutschen Minderheit, welche in Nordpolen wirken.

Vertreter der Stiftung besuchten die Gesellschaft der Deutschen Minderheit "Tannen" in Osterode, die Allensteiner Gesellschaft der Deutschen Minderheit mit dem berühmten Kopernikus-Haus, den Verein "Ermland" in Heilsberg sowie die Deutsche Gesellschaft Natangen in Preußisch-Eylau. Auf dem Rückweg trafen sie sich auch mit den Aktivisten der deutschen Minderheit in Danzig und Thorn.
Arnold Czech, Vorstandsvorsitzender der Stiftung für Entwicklung Schlesiens gesteht, dass der Enthusiasmus der dortigen Aktivisten ihn überrascht hatte. "Ein ähnliches Engagement ist bei uns etwas absolut außergewöhnliches", gesteht Arnold Czech.

Die deutsche Minderheit in unserer Region kann auch ihre in Nordpolen lebenden Kollegen um die hervorragende Zusammenarbeit mit den Kommunen auf Gemeinde-, Stadt-, Kreis- und Woiwodschaftsebene beneiden.

"Es ist wirklich ausßergewöhnlich, wenn der Präsident von Danzig und der Marschall der Woiwodschaft sich mindestens zwei, drei Mal im Jahr mit der einige tausend Personen zählenden Gesellschaft der deutschen Minderheit treffen und an verschiedenen Feierlichkeiten teilnehmen", fügt Arnold Czech hinzu. "Eine solche Anerkennung und Akzeptanz ist umso wichtiger, das die Deutschen in dieser Region gar nicht die größte Minderheit sind, weil sie zahlenmäßig den Ukrainern unterliegen."

Die größte Sorge der deutschen Minderheit in Ermland und Masuren bleibt ein langsamer, aber sichtbarer Rückgang ihrer Zahl. Die Gesellschaft altert, die Familien sind nicht mehr so zahlreich, also fehlt es sehr an der Jugend in den Reihen der deutschen Minderheit. Viele junge Leute verlassen die Region, ziehen meistens nach Warschau, zum Studium oder auf der Suche nach Arbeit, und das bedeutet meistens zumindest eine Pause in der Tätigkeit zugunsten der Minderheit.

"Das alles ändert nichts an der Tatsache, dass mir nach den Treffen bewusst wurde, dass die Spezifik der deutschen Minderheit im Oppelner Schlesien sich von dem, was im Norden vorgeht, unterscheidet", gesteht Arnold Czech. "Ich wurde von ihrer wunderbaren Kenntnis der deutschen Sprache und Literatur überrascht. Natürlich kommt es auch bei uns vor, doch bei ihnen ist dieses Phänomen häufiger. Dort sind in ihrer Heimat Menschen mit einer starken deutschen Identität geblieben, die sehr für die Pflege der deutschen Kultur engagiert sind. Bei uns sind viele Personen mit einer festen deutschen Identität in den Nachkriegsjahren in die Bundesrepublik ausgesiedelt.
Tłum. ELF

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