Für ein freudiges Fest

Krzysztof Ogiolda
Krzysztof Ogiolda
Tradition. In Klein Borken fertigen Junggesellen seit Jahren in der Karwoche ein Begrüßungstor aus Pusteeiern an und hängen es zu Ostern auf.

In diesem Jahr haben sie zweieinhalbtausend Eierschalen dafür verbraucht.
,,Die Eierschalen müssen bereits seit Jahresanfang gesammelt und dann mit einer Schnur zu einem Tor verbunden werden", sagt Roman Wróbel, ein Kenner der Lokaltraditionen. In diesem Jahr wurde das Tor so entworfen, dass es in seiner Form einem Hasen ähnelt. Das fertige Tor wird in der Dorfmitte genau um Mitternacht von Karsamstag auf Ostersonntag aufgehängt. Dies zu tun, ist es ein Privileg der Junggesellen. Am besten, wenn es 13 Männer sind, wie die zwölf Apostel mit Jesus.

,,Wenn das Tor an seinem Platz angebracht wurde, treffen sich die Macher im Saal der örtlichen Feuerwehr", fährt Herr Roman fort. ,,Jeder bringt etwa 10 Eier mit. Daraus machen wir ein riesiges Rührei, dass wir bis etwa 4, 5 Uhr morgens essen."
Danach folgt der fromme Teil des ortsüblichen Brauchs. Die Männer ziehen mit einer Prozession durchs Dorf. Die Christusfigur darf jener tragen, der bis zum nächsten Osterfest zu heiraten gedenkt.

,,Wir richten die Strecke und das Tempo der Prozession nach der Ostersonntagsprozession. Wir kommen unmittelbar davor in die Kirche und singen drei Strophen mit "Alleluja". Unser Brauch ist sehr alt, er stammt noch aus der Vorkriegszeit und wurde sogar in der Kriegszeit praktiziert", schildert Roman Wróbel.
Irena Szulc, die Vorsitzende des DFKs in Gross Borken, beteuert, dass die einheimische Bevölkerung ihre Osterbräuche fleißig pflegt.

,,Selbst der andernorts vergessene Brauch, sich am Karfreitag in der Früh die Füße im kalten Flusswasser zu waschen, wird noch in manchen Familien praktiziert", sagt Frau Irena. ,,Vielleicht liegt es daran, dass in Borken viele kleine Bächlein fließen. Außerdem werden aus den Weidenzweigen vom Palmsonntag am Gründonnerstag Kreuzchen angefertigt. Am Karfreitag zogen Ortsbewohner wie jedes Jahr schweigend durch die Felder und beteten. Am Feldrand steckten sie diese Kreuzchen in die Erde rein. Alles, damit Gott diesen seinen Segen gibt und die Ernte vor schlechtem Wetter und Hagel bewahrt."

Frau Irena hebt hervor, dass in dem nahe gelegenen Sternalitz jedes Jahr ein Osterreiten stattfindet. Die Spitze des Pferdezugs führt ein Reiter mit einer Figur des aufgestandenen Christus an. Damit huldigt man Gott, verkündet österliche Freude und bittet um gute Ernte.
Tłum. ELF

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