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Hass dient Europa nicht

Krzysztof Ogiolda
Krzysztof Ogiolda
Zaktualizowano 
Sławomir Mielnik
Über die Unterschiede zwischen Patriotismus und Nationalismus in Europa wurde in Oppeln bei einer Podiumsdiskussion diskutiert. Die momentane Krise im Zusammenhang mit den Flüchtlingen verlieh den Aussagen einen besonderen Charakter.

Der Moderator der Diskussion und Chefredakteur der nto Krzysztof Zyzik stellte den Teilnehmern die Frage, ob sie persönlich mit Anzeichen vom Nationalismus zu tun hatten.

- Einige Male wurde ich an meinem Arbeitsplatz zusammengeschlagen und verletzt - sagte der Kurde Firat Celikkol, Inhaber eines gastronomischen Lokals in Oppeln. „Meine schwangere Frau wurde mit einem Baseballschläger angegriffen. Wir werden seit Monaten angegriffen. Die Polizei kommt immer zu spät.

Eric Hattke von der Organisation „Dresden für alle” erinnerte daran, dass Menschen, die eine Abneigung gegenüber den Einwanderern haben, es nicht zugeben. Sie sagen: Ich habe nichts gegen Ausländer, aber... Eben dieses „aber” drückt die Abneigung aus.

Jan Dąbkowski, Koordinator der Kampagne „Ohne Hass” machte darauf aufmerksam, dass wörtliche Gewalt („wir bringen euch um“, „wir schicken euch in die Gaskammer“) sich leicht in physische Gewalt umwandelt. „Der polnische Patriotismus ist offen. Der Nationalismus bildet die Gemeinschaft durch den Ausschluss der anderen.

Der Moderator der Debatte machte darauf aufmerksam, dass wir alle Menschen sind und denjenigen, die vor dem Krieg fliehen, helfen wollen.

- Doch gleichzeitig fürchten wir um die Zukunft Europas in 10-20 Jahren. Verschließen wir etwa aufgrund politischer Korrektheit jenen den Mund, die solche Ängste zum Ausdruck bringen?

- Die europäischen Gesellschaften sprechen viel vom Humanismus, doch jetzt kommt die Zeit, um zu zeigen, dass es nicht nur Worte sind. Ist mein Nächster nur derjenige, der an das gleiche glaubt wie ich? – fragte Eric Hattke rhetorisch. - Ich mache mir auch Sorgen um Europa. Ich weiß, dass nicht alle, die kommen, gute Menschen sind. Doch das rechtfertigt nicht den Hass in unseren Gesellschaften.

- Vergessen wir nicht, dass dank den Einwanderern die deutsche Wirtschaft wächst -betonte Sebastian Serafin, Vertreter des Projekts gegen den Extremismus der Friedrich-Ebert-Stiftung. - Was ist denn geschehen, dass die deutsche Regierung noch vor einer Woche sagte, Geld ist nicht das Problem. Die Einwanderer muss man aufnehmen. Heute schließt man zum Teil die Grenzen und spricht von der Notwendigkeit der Begrenzung der Flüchtlingszahl.

Wie man angesichts dessen in Europa Patriot bleibt: -Es ist nichts Schlechtes daran, dass ich meine eigene Tradition, Kultur, Geschichte für wichtig halte - meint Eric Hattke. - Das Problem fängt an, wenn das zum Gefühl führt, dass man besser als die Anderen ist. Dann ist man nur noch einen Schritt von Gewalt entfernt.

Die Debatte im Woiwodschaftsamt organisierte das Haus Deutsch-Polnischer Zusammenarbeit und die Friedrich-Ebert Stiftung in Polen.

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