SKGD: Ein Schritt rückwärts in Sachen Deutschunterricht an den Schulen

redZaktualizowano 
Fot. ZSP Koźle-Rogi
Vorstandsvorsitzender der SKGD verfasste anlässlich des Schulanfangs einen offenen Brief zum Thema Deutschunterricht als Minderheitensprache.

Am Anfang des Briefes wünscht Rafał Bartek den Schülern viel Freude und Zufriedenheit beim Lernen und den Lehrern Genugtuung bei der Wissensvermittlung an die nächsten Generationen.

Der SKGD-Vorstandsvorsitzende führte auch Statistiken bezüglich des vergangenen Schuljahres auf. Die Möglichkeit, Deutsch als Minderheitensprache zu lernen, nahmen in der Woiwodschaft Oppeln 6.371 Kinder in 115 Kindergärten sowie 26.560 Schüler in 245 Grundschulen in Anspruch. In der Woiwodschaft Schlesien nutzten diese Möglichkeit 762 Kindergartenkinder und 20.144 Grundschüler. In der Woiwodschaft Ermland-Masuren lernten fast 2.000 Schüler an 40 Schulen Deutsch als Minderheitensprache.

Diese imposanten Zahlen sollten – nach Meinung des Briefautors – nicht die Tatsache verdecken, dass nach der Interpretation der Bildungsvorschriften, die vom Bildungsministerium vorgeschlagen wird, sich die Zugangsvoraussetzungen zum Deutschunterricht als Minderheitensprache ändern und insbesondere der Unterricht von Deutsch als Fremdsprache für Schüler der 7. und 8. Klasse eingeschränkt wird.

- In dieser Angelegenheit haben wir in den vergangenen Monaten mehrmals interveniert - schreibt Rafał Bartek. - Ihren Standpunkt haben nicht nur die wichtigsten Organisationen der deutschen Minderheit wie der Verband deutscher Gesellschaften in Polen zum Ausdruck gebracht, aber auch der Sejmik der Woiwodschaft Oppeln und die Sejmkommission für Nationale Minderheiten. Es wurden drei unabhängige juristische Gutachten vorgelegt, in denen dargelegt wurde, dass es keine rechtlichen Bedenken dagegen gibt, dass beide Formen des Unterrichts der deutschen Sprache – als Minderheitensprache und als Fremdsprache auf verschiedenen Programmgrundlagen – nebeneinander funktionieren können.

„In den vergangenen Jahren – sagte gegenüber der nto der SKGD-Vorstandsvorsitzende – klagten wir darüber, dass wir nicht vorwärts kommen, wenn es um die Sprachbildung geht. In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal mit der Situation zu tun, dass der Zugang zum Deutschunterricht für Schüler der 7. Klasse schlechter sein wird als es noch vor einem Jahr der Fall war. Das ist keine Stagnation, dass ist ein Schritt rückwärts. Vertreter der polnischen Regierung haben am deutsch-polnischen Runden Tisch eine Milderung der Interpretation des Ministeriums angekündigt. Es ist nichts passiert. Und das bedeutet, dass in der Praxis der Unterricht im Fach Deutsch als Minderheitensprache in der sechsten Grundschulklasse beendet wird. Daher appellieren wir an die Eltern um eine aktive Haltung.

- Wir appellieren an alle Eltern von Siebtklässlern, dass sie sich schriftlich an Schuldirektoren, Bürgermeister, Stadtpräsidenten, Bildungskuratoren, aber auch an das Bildungsministerium mit der Frage wenden, aus welchen Gründen sich die Bildungssituation der Kinder aus den Reihen der deutschen Minderheit verschlechtert – lesen wir in dem offenen Brief.

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Komentarze 1

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Nie ma to jak brak szacunku dla mniejszosci w Polsce...

Wstyd, ze przyszlo tak, jakby minionych 30 lat wspolpracy nie bylo!!!

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