Weihnachtslieder in der Sprache des Herzens

Krzysztof Ogiolda
Krzysztof Ogiolda
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Der Tradition wurde genüge getan. In der Kirche in Groß Borek haben Mitglieder der deutschen Minderheit an der Krippe der Franziskaner deutsche Weihnachtslieder gesungen.

Otylia und Józef Lerche kamen zur Sonntagsandacht in der Sprache des Herzens aus dem nahe liegenden Ort Schönwald. „Wir nehmen daran seit Jahren teil, seitdem es in Groß Borek diese Tradition gibt“, sagen sie. „Die deutschen Weihnachtslieder sind doch Teil unserer Identität. Etwas, was wir von Zuhause aus kennen. Heute werden sie häufiger bei Treffen als in den Familien gesungen. Unser Lieblingslied ist „Stille Nacht”.

Maria Sklorz aus Groß Borek kann sich noch erinnern, wie ihr Opa ihr am Christbaum Weihnachtslieder beigebracht hat. „Diese Erinnerungen werden an solchen Tagen wie heute wach“, sagt sie. „Wenn ich „Stille Nacht” höre, kommen mir die Tränen der Berührung von alleine. Doch ich mag auch andere deutsche Weihnachtslieder, wie beispielweise „O du fröhliche”. Es ist gut, dass es eine solche Andacht gibt. Und es kommen auch Menschen von außerhalb von Borek hierher. Wir alleine wären zu wenige.”

Zur Tradition der Andachten in Borek gehört - neben dem Weihnachtsliedersingen - eine Predigt in deutscher Sprache. In diesem Jahr leitete Pater Kapistran das Gebet und hielt auch die Predigt. Er hat die Geschichte der Weisen aus dem Morgenland, die er als Menschen des Sterns bezeichnete, Herodes, dem Verfolger des Christkindes, entgegengesetzt. Sie folgten konsequent dem Stern und wichen nicht vom Weg ab. Und sie haben Gott gefunden, weil sie ihn wirklich gesucht haben. Herodes lebte wie alle Despoten in ständiger Angst. Er versuchte Messias an eigene Vorstellungen anzupassen. Und er hat verloren.

Beim Singen der Weihnachtslieder unterstützten die Teilnehmer das Orchester aus Borek und Schüler aus Cziasnau, die mit schönen Stimmen und guten Sprachkenntnissen ein paar populäre Weihnachtslieder präsentiert haben.

„Nach der Andacht haben wir uns im Sitz des DFKs getroffen“, sagte Damian Hutsch, Kreisvorsitzender der SKGD. „Es war eine Gelegenheit, um sich bei allen zu bedanken, die sich für die deutsche Minderheit während des ganzen Jahres engagieren. So z.B. bei den mehr als ein Dutzend Lektoren, die bei den deutschsprachigen Sonntagsmessen die heilige Schrift lesen, den Personen, die sich um das Kriegerdenkmal kümmern u.a.”.

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