Wirtschaftsstamm-tisch versammelte Firmen mit deutschem Kapital

Krzysztof Ogiolda
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Am vergangenen Donnerstag fand im Wissenschaftlich-Technologischen Park in Oppeln ein Wirtschaftsstammtisch statt, an dem etwa 140 Personen, die vor allem Firmen mit deutschem Kapital vertraten, teilgenommen haben.

Das Treffen initiierte traditionell das deutsche Konsulat in Oppeln. Es wurde vor allem über aktuelle Businessfragen diskutiert. Doch das Treffen war auch eine Gelegenheit, sich auch allgemein über das deutsch-polnische Verhältnis, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich, und über die Beteiligung der Wirtschaft an der Gestaltung der Entwicklungsstrategie der Woiwodschaft Oppeln Gedanken zu machen.

Der deutsche Generalkonsul aus Breslau Hans Jörg Neumann, bemerkte, dass das deutsch-polnische Verhältnis eng und gefestigt ist, obgleich anfällig für Störungen. Er unterstrich, dass Polen und Deutschland sowohl auf der regionalen als auch auf der zentralen Ebene zusammenarbeiten und die offiziellen Beziehungen von zahlreichen partnerschaftlichen und zwischenmenschlichen Kontakten begleitet werden. Er hob insbesondere die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder hervor.

Er erinnerte daran, dass Polen am Platz acht unter den Ländern liegt, in die Deutschland seine Waren exportiert. Unter den Ländern, die nach Deutschland ihre Produkte importieren, liegt Polen sogar am Platz sechs (vor vielen größeren Ländern wie z.B. Russland). Für Polen wiederum ist Deutschland Handelspartner Nummer eins. Der polnisch-deutsche Handelsumsatz belief sich im Jahr 2018 auf 119 Mrd. Euro. In Polen machen ihre Geschäfte mehr als 6.500 Firmen mit deutschem Kapital, die in unserem Land investiert haben. Die Woiwodschaft Oppeln spielt in diesem Prozess eine sehr wichtige Rolle, vor allem aufgrund der hohen Anzahl von Einwohnern mit Deutschkenntnissen. Viele Investoren haben in Schlesien ihre Wurzeln. (...)

„Ich hoffe, dass Sie sich zur Mitverantwortung für die Woiwodschaft Oppeln einladen lassen“, ermutigte die Versammelten Marschall Andrzej Buła. „Wir treffen uns an einem Tisch. Das ist eine Anknüpfung an den historischen Runden Tisch in Polen vor 30 Jahren, der eine unblutige Systemtransformation ermöglichte. Als sich die Unternehmer in Deutschland das Oppelner Land genauer angeschaut hatten, wo sich Menschen respektieren und mögen, waren sie das Risiko eingegangen und sind hier mit ihrem Geld gekommen. Das war ein sehr wichtiger Moment. Mit der Umsetzung der ehrgeizigen Pläne starteten auch unsere Unternehmer. Wir haben den EU-Beitritt nicht vergeudet. Wir haben unsere Chance genutzt. Ich möchte, dass an der Entwicklungsstrategie der Woiwodschaft verschiedene soziale Gruppen mitwirken, darunter Geschäftsleute. Für Sie wird auch die regionale Innovationsstrategie wichtig sein – ein Dokument, welches aufzeigen wird, was Sie in zwei, drei Jahren unternehmen möchten. Ich lade Sie herzlich zum Mitwirken ein. Wir, Beamte, können es nicht für Sie tun.”

Ein wichtiges Thema, welches beim Wirtschaftsstammtisch aufgegriffen wurde, war der Bedarf und der Wert der Zusammenarbeit der Wirtschaft mit der Wissenschaft. Sein Angebot einer Zusammenarbeit mit der Wirtschaft stellte das Fraunhofer-Institut vor.
„Die Firma Stahlbau Stieblich ist heute eine internationale Firma mit Erfolgen im Bau aus Stahl und Glas, die die Visionen seiner Kunden gut verwirklichen kann. Wir entwerfen und realisieren optisch raffinierte, energiesparende und wirtschaftlich optimalisierte Bauobjekte“, sagt Aneta Golomb vom Büro der Firma Stahlbau Stieblich Polska. „Unsere Firma mit dem Sitz in Deutschland (in Güstrow) und der Vertretung für Polen in Walzen arbeitet bereits seit Jahren mit dem Fraunhofer-Institut in Rostock. Diese Zusammenarbeit hat dazu beigetragen, dass wir die Lösungen und Innovationen für viele technische Herausforderungen in unserem Arbeitsbereich finden und einsetzen konnten.”

Die Vertreterin der Firma Stahlbau Stieblich zeigte im Rahmen ihrer Ansprache welch hohen Wert für eine Firma die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft hat. Sie wies u.a. auf konkrete Ergebnisse hin: Ein neuer Gittermast für kleine Windwerkturbinen bis 50 m Höhe, der keiner Konservierung bedarf, Bearbeitung eines innovativen Systems von großen Falttüren für Flugzeughallen für kleinere Businessflugzeuge sowie Bau von Modulbüros binnen kurzer Zeit.

Bei der Besprechung aktueller Wirtschaftsfragen stellte Roland Wrzeciono, Direktor des Oppelner Zentrums für Wirtschaftsentwicklung, Projekte, Fonds und Kreditmöglichkeiten vor, die dieses Jahr für Firmen auf der regionalen Oppelner Ebene zur Verfügung stehen. Er unterstrich, dass die Woiwodschaft Oppeln einen besonderen Wert auf Innovationen legt.(...)

In der Diskussion stand eine Frage im Mittelpunkt, mit der viele Firmen mit deutschem Kapital ein Problem haben: Es handelt sich um Mangel an Arbeitskräften in der Region. Manche Firmen überlegen sogar, ob sie nicht Sonderbusse einsetzen sollten, um Arbeitskräfte von außerhalb der Region zu holen. Es wurde darauf hingewiesen, dass angesichts der Tatsache, dass viele Oppelner wegen Arbeit die Region verließen, würde es sich lohnen, eine Strategie zu erarbeiten, die Arbeitskräfte aus anderen Teilen Polens anziehen würde. Das wäre notwendigerweise eine gemeinsame Aufgabe des Business und der Kommunen.

Es wurde auf die paradoxe Situation hingewiesen, dass einerseits Arbeitskräfte in der Region fehlen und andererseits weiterhin eine große Zahl der Bewohner im Westen arbeitet. Ein Gebot der Stunde wäre es, an diese Gruppe mit Informationen heranzugehen, dass es vor Ort in der Region Anstellungsperspektiven gibt. Dies sollte als eine Einladung zur Rückkehr aus der wirtschaftlichen Emigration verstanden werden.

Eine Idee, die nicht zum ersten Mal in der Diskussion aufgetaucht ist, war die Gründung von Klassen, die unter der Schirmherrschaft der jeweiligen Firmen stehen und so junge Menschen, die sich erst in der Berufsausbildung befinden, anziehen.

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