Begegnungsstätten werden bereits zum zehnten Mal belebt

ko
TSKN
Anfang März beginnt die nächste Auflage des Programms „Belebung der Begegnungsstätten”. Die Projekte können dieses Mal bis Ende November 2020 durchgeführt werden.

Das Eröffnungstreffen des diesjährigen Projektes fand in Gleiwitz statt. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, die Geschichte des Nachkriegslagers „Zgoda” in Schwientochlowitz kennenzulernen.

„Das Leitthema, welches 2020 den Projektschwerpunkt bilden soll, ist der 75. Jahrestag des Kriegsendes mit besonderer Berücksichtigung des Schicksals der Deutschen, die nach 1945 in ihrer nun in den Grenzen Polens liegenden Heimat geblieben sind“, sagt Sybilla Dzumla, Koordinatorin des Projekts. „Für viele von Ihnen ging der Krieg 1945 nicht zu Ende. Wir möchten vor allem das persönliche Schicksal der Menschen aufzeigen. Wir hoffen, dass diese Thematik das Interesse der DFK-Mitglieder wecken kann, die das Thema dann auch einem breiteren Publikum präsentieren könnten”.

Dies bedeutet nicht, dass auf andere Projekte verzichtet wird, die oft bereits ihre Tradition haben und für Interesse sorgen. Die DFK-Vorsitzenden können sich mit ihren Ideen an die SKGD-Gemeindevorsitzenden wenden. Im März werden Informationstreffen mit sogenannten Projektbetreuern stattfinden. Bei diesen Treffen werden die nötigen Formulare und Dokumente ausgehändigt. Die Projekte können in diesem Jahr zum ersten Mal bereits im März durchgeführt werden (einen Monat früher als bis jetzt), doch sie müssen bis Ende November 2020 abgeschlossen werden (ebenfalls einen Monat früher als bis jetzt).

„Die erste Probe-Auflage des Projekts der Belebung der Begegnungsstätten fand im Jahr 2010 statt“, fügt Sybilla Dzumla hinzu. „Ein Jahr später wurde es in vollem Umfang realisiert, wir können also ein kleines zehnjähriges Jubiläum feiern, da das Projekt dieses Jahr bereits zum zehnten Mal in vollem Umfang realisiert wird”.

Methoden und Mittel zur Belebung der Begegnungsstätten und somit des Umfelds der deutschen Minderheit können ganz unterschiedliche sein. Die Ideengeber können mit Hilfe beim Schreiben des Projektsentwurfs, bei der Projektsdurchführung und -abrechnung sowie beim Verfassen des Projektsberichts rechnen.

„Es geht darum, möglichst effizient das Interesse der Einwohner für die deutsche Kultur und Sprache zu wecken, sie in die Begegnungsstätten locken und zur weiteren Aktivität zu motivieren“, betont Sybilla Dzumla. „Dabei sind die Senioren nicht die einzige Zielgruppe, das gilt genauso für die mittlere Generation, Jugendliche und Kinder“.

Die Projekte können sich mit der Geschichte der eigenen Heimat, aber auch mit der Geschichte der Region und Deutschlands befassen. Sie können auch der Pflege der lokalen Traditionen und Folklore dienen oder auch als Handarbeitsworkshops oder Kochkurse angeboten werden, die vergessene Rezepte und kulinarische Traditionen unserer Großeltern wieder aufleben lassen. Ein guter Vorschlag – insbesondere für junge Leute – sind auch Sportwettbewerbe im eigenen DFK oder in Zusammenarbeit mit anderen Gruppen der deutschen Minderheit, Bastelworkshops, Film- oder Märchenabende usw”.

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