Seine Heimat gehört Gott

Krzysztof Ogiolda
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Krzysztof Ogiolda
Arno Surminski war in der Caritas-Bibliothek zu Gast. Das Treffen mit dem Schriftsteller, der in seiner Prosa das Schicksal von Vertriebenen festhielt, besuchten viele Leser aus den Reihen der deutschen Minderheit.

Der aus Ostpreußen stammende Autor las aus seiner Prosa vor, überwiegend aus dem vom VdG zweisprachig herausgegebenen Roman „Grunowen”.

„Dieser Roman besteht aus Erinnerungen jener Menschen, die Vertreibung erlebt und mir davon berichtet haben. In diesem Sinne ist das eine wahre Geschichte“, sagte Arno Surminski.

Der Schriftsteller verbarg nicht die Freude, dass sein Werk ins Polnische, Russische und Schwedische übersetzt wurde. Er hat auch Leser in Frankreich und England. Während seines jüngsten Besuches in Russland konnte er sich selbst davon überzeugen, dass die jetzigen Bewohner des einstigen Königsbergs ein äußerst starkes Interesse an der deutschen Geschichte ihrer Stadt haben. Während seines Aufenthaltes im Oppelner Land besuchte er u.a. Sankt Annaberg (einer der Romanhelden von „Grunowen” nahm an den Kämpfen um St. Annaberg während der polnischen Aufstände teil). Der Autor hat eine eigene originelle Einstellung in Bezug auf die Geschichte seiner Heimat, deren staatliche Zugehörigkeit in der Vergangenheit wechselte.

„Masuren gehört Gott. Wir sind dort nur Gäste”, sagte Surminski.

Vor der Autorenlesung war eine zweisprachige Ausstellung anlässlich des im vergangenen Jahr begangenen 80. Geburtstags des Schriftstellers eröffnet worden. Diese kann in den kommenden Wochen in der Caritas-Bibliothek besucht werden.

Das Leben des künftigen Dichters war schwer und stürmisch. Seine Eltern wurden im Frühjahr 1945 in die Sowjetunion verschleppt. Er kam im Dezember 1945 nach Schleswig-Holstein, wo er adoptiert wurde. Vor seinem schriftstellerischen Debüt im Jahr 1974 arbeitete er u.a. in einer Versicherungsgesellschaft und als Wirtschaftsjournalist. Er ist Autor von rund 20 Büchern.

„Ostpreußen ist versunken und doch existiert es immer noch in den von Sensibilität erfüllten Märchen und Erzählungen von Arno Surminski“, schrieb Wolf von Lojewski über sein Werk.

„Arno Surminski schrieb über die Vertreibung, ohne ein Vertriebenenautor zu sein“, mit diesen Worten charakterisierte 2004 die Wochenzeitung „Die Zeit” sein Werk. Er schrieb über die Vertreibung unpolitisch.

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