Geschichte wird Generationen verbinden

Krzysztof Ogiolda
Krzysztof Ogiolda
HDPZ
Es startet eine neue Edition des „Archivs der erzählten Geschichte“. Das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit sucht nach Zeitzeugen und jungen Menschen, die bereit sind, ihre Geschichten aufzunehmen.

Es liegt uns viel daran, an Berichte von Zeitzeugen zu gelangen, welche die Vorkriegsjahre in Erinnerung haben - sagt Iza Waloszek vom HDPZ. „Für uns sind alle Informationen von Interesse, so z.B. über die Lebensbedingungen, über die damaligen lokalen Behörden, Organisationen, Unternehmen bis hin zur Atmosphäre des politischen Lebens.

Wertvoll sind auch Aussagen von Zeitzeugen, die sich noch an die Zeit des Zweiten Weltkriegs erinnern können, insbesondere auch an das schwierige Jahr 1945. In Bezug auf die Nachkriegserinnerungen möchte das „Archiv der erzählten Geschichte“ u.a. Berichte über Verhältnisse zwischen der einheimischen und der zugezogenen Bevölkerung in der Region und Zeugnisse über die Einschränkungen im Zusammenhang mit der sogenannten Politik der „Entdeutschung“ sammeln.

„Wir würden auch gern Kontakt zu den ehemaligen Bewohnern von Oberschlesien aufnehmen, die sich für die Auswanderung nach Deutschland entschieden haben, um nach Umständen und Motiven für ihre Ausreise sowie nach ihren Kontakten zu Verwandten und Bekannten in Polen zu fragen“, sagt Frau Iza.

Die Ideengeber des Projekts möchten auch an Aussagen von Menschen kommen, die nach 1945 aktiv auf verschiedenen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens mitgewirkt haben. Es werden also Personen gesucht, die z.B. Sportvereine, Frauenverbände, Freiwillige Feuerwehren oder auch die Deutschen Freundschaftskreise gründeten. Sie möchten auch Animateure des religiösen Lebens befragen, also Personen, die für die Organisation von Pilgerfahrten, Feierlichkeiten anlässlich des Millenniums im Jahr 1966 usw. verantwortlich waren.

Auf Informationen über die Zeitzeugen wartet das HDPZ bis zum 24. April 2016. Mehr Informationen über das Projekt finden Sie auf www.haus.pl.

Zur Telnahme am Projekt sind junge Menschen im Alter zwischen 16-25 Jahren mit guten Deutschkenntnissen eingeladen, die mit Zeitzeugen sprechen und deren Erinnerungen vor dem Vergessen bewahren möchten (Anmeldungen bis Ende März 2016).

Eine neue Idee des „Archivs der erzählten Geschichte“ wird das Sammeln von Fotos sein, welche die mündlichen Aussagen bereichern können. Gesucht werden u.a. Aufnahmen und Dokumente der Einwohner Oberschlesiens zu folgenden Themen: Zweiter Weltkrieg, Leben in der Volksrepublik Polen, religiöses Leben, darunter der Besuch von Johannes Paul II. auf dem Sankt Annaberg 1983, Sitten, Bräuche, Traditionen, Feierlichkeiten, Tätigkeit der Deutschen Freundschaftskreise von Beginn an.

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