VdG schloss einen Vertrag mit der Katholischen Universität in Lublin

Krzysztof Ogiolda
Krzysztof Ogiolda
Der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen wird mit der Fakultät für Sozialwissenschaften der Katholischen Universität in Lublin zusammenarbeiten und Hochschulunterricht zum Thema nationale Minderheiten anbieten.

Den Vertrag über die Zusammenarbeit haben gestern in Lublin Vorstandsvorsitzender des VdG Bernard Gaida und Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften Pfarrer Dr. hab. Stanisław Fel unterzeichnet. Das ist die erste Vereinbarung solcher Art in der Geschichte der deutschen Minderheit. Es bietet der Minderheit eine Chance, sich nach außen und zwar sowohl in Polen als auch in der Ukraine zu präsentieren.

Laut dem Vertrag wird die deutsche Minderheit in Polen an einem gemeinsamen Projekt der Katholischen Universität in Lublin und der Nationalen Ökonomischen Universität in Tarnopol teilnehmen. Im Projektsmittelpunkt stehen Studien über die territoriale Selbstverwaltung.

„Auf dem Programm dieses Studiums, welches für Studenten aus Polen und aus der Ukraine gedacht und in den beiden Ländern durchgeführt wird, steht u.a. das Fach „nationale Minderheiten“, sagt Bernard Gaida. „Im Rahmen dieses Unterrichtsfachs wurden 60 Stunden eingeplant und wir wurden gebeten, diese anzubieten. Ein Memorandum, das der Vertragsunterzeichnung vorausgegangen war, wurde vom Vorstand des VdG akzeptiert.”

Laut dem Vertragsinhalt besteht die Aufgabe der deutschen Minderheit - neben dem Angebot von Vorlesungen und der Durchführung des Unterrichts durch Personen aus ihrem Umfeld - in der Bewerbung dieser Studienrichtung und in der Unterstützung bei der Organisierung von Praktika für Studenten in Deutschland und in den Organisationen der deutschen Minderheit in Polen.

„Unsere Aufgabe besteht auch darin, den Studenten Praktikumsplätze in den Gemeinden der Woiwodschaft Oppeln zur Verfügung zu stellen“, fügt Bernard Gaida hinzu. „Das ist sehr wertvoll. Wir bekommen nämlich die Chance, jungen Menschen aus unseren beiden Ländern in der Praxis zu zeigen, wie die Gemeinden vor Ort damit umgehen, auf ihrem Gebiet eine funktionierende Minderheit zu haben. Die Studenten werden sich davon überzeugen können, dass von der Zusammenarbeit im Alltag beide Seiten profitieren können.”

Die deutsche Minderheit wird sich im Rahmen des Programms auch an der Organisierung von wissenschaftlichen Konferenzen zum Thema, nationale Minderheiten und von Studienreisen für Studenten und wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität in Lublin beteiligen. Solche Konferenzen werden in Polen, Deutschland und in der Ukraine stattfinden.

Die Katholische Universität in Lublin wird der deutschen Minderheit in Polen helfen, Kontakte zu knüpfen mit ukrainischen Hochschulen, die mit Forschungseinrichtungen in Deutschland zusammenarbeiten (Lemberg, Tarnopol, Luck, Schitomir, Kiew), sowie mit ukrainischen- Nichtregierungsorganisationen, insbesondere mit solchen, die in ihren Reihen polnische Mitglieder haben.

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