Wir empfinden Freude und Unruhe

Krzysztof Ogiolda
Krzysztof Ogiolda
Rafał Bartek,Vorsitzender der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien
Rafał Bartek,Vorsitzender der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien Krzysztof Świderski
„Die Wahlen in der SKGD - aben die Arbeit der Gesellschaft der Deutschen nicht beeinträchtigt. Für einen Erfolg halte ich das Fußballschulen-Projekt. Es wird dessen Fortsetzung geben - sagt Vorsitzender der „Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien Rafał Bartek.

Das Jahr 2015 nähert sich dem Ende. Welche Ereignisse in den letzten Monaten halten sie aus der Sicht der Gesellschaft für wichtig?
Ein wichtiges Ereignis waren die im Mai beendeten Wahlen in den Strukturen der SKGD. Diese haben sowohl personelle Änderungen als auch die bisherige Richtung der Tätigkeit der deutschen Minderheit bestätigt. Die Wahlvorbereitung hat die ersten Monate des Jahres beherrscht, da der Rücktritt von Norbert Rasch für viele überraschend kam. Doch der Wettbewerb, der die Wahlen begleitete, wirkte sich auf die Gesellschaft im gewissen Sinne belebend aus.

Was war im vergangenen Jahr schwierig?

Die Parlamentswahlen sind für das Wahlkomitee der deutschen Minderheit immer schwieriger als die Kommunalwahlen. Ich bestätige das, was ich bereits in der „Heimat” erklärt habe. Einerseits sind wir nicht restlos zufrieden, da wir mehr erwartet haben. Andererseits halten wir es für einen Erfolg, dass es uns gelungen ist, neue Wähler zu gewinnen, so dass das Wahlergebnis - wenn man die absolute Stimmenzahl betrachtet - fast das gleiche ist wie vor vier Jahren. Davor war das Wahlergebnis von Wahl zur Wahl deutlich schwächer und diese Tendenz wurde in diesem Jahr umgekehrt. Doch nach den letzten Wahlen verspüren wir sowieso Unruhe, wenn wir zum einen beobachten, was in Warschau geschieht und zum anderen sehen, wie sich die gesellschaftliche Integration in der Region, die uns immer ausgezeichnet hat, abschwächt. Das ist ins Wanken geraten. Die Reaktionen auf die Pläne des Stadtpräsidenten von Oppeln sind auf beiden Seiten sehr emotional.

Was beunruhigt Sie als Deutschen in Polen besonders?
Eine negative Erfahrung war das Veto gegen die Novelle des Minderheitengesetzes, welches unmittelbar nach den Wahlen eingelegt wurde. Zugleich fehlte es an irgendwelchen positiven Signalen in unsere Richtung. Das ruft ein Gefühl von Unsicherheit hervor, das alle Minderheiten beim ersten Treffen mit dem Staatsuntersekretär, der für die Minderheiten zuständig ist, begleiten wird.

Das Projekt der Fußballschulen hat sich wunderbar bewährt...
Das ist zweifelsohne ein Erfolg. Die erste Schule ist im Februar in Chronstau gestartet, jetzt im Herbst sind es schon fünf Fußballschulen. Ich denke, dass es nicht das Ende ist und das Projekt auch 2016 in weiteren DFKs fortgesetzt werden kann. Das ist eine gute Zukunftsperspektive.

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