Marta, Sara und Patryk können stolz sein

Krzysztof Ogiolda/Tłum. ELF
Na zdjęciu od lewej: Sara Morawietz, Klaus Plaszczek, lider Związku Górnoślązaków Nadrenii Północnej Wesfalii, Beata Czech, Sonja Wissing, kierownik konkursu oraz Marta Kołodziejczyk.
Na zdjęciu od lewej: Sara Morawietz, Klaus Plaszczek, lider Związku Górnoślązaków Nadrenii Północnej Wesfalii, Beata Czech, Sonja Wissing, kierownik konkursu oraz Marta Kołodziejczyk. archiwum prywatne [O]
Schüler aus Groß Strehlitz und Wuppertal wurden zu Preisträgern eines vom Land Nordrhein-Westfalen organisierten Wettbewerbs. Ihr Projekt erwies sich besser als fast 1800 Arbeiten aus ganz Europa.

Marta Kołodziejczyk und Patryk Kołodziej sind Schüler des Zentrums für Berufliche Bildung [Centrum Kształcenia Zawodowego i Ustawicznego] in Groß Strehlitz. Sara Morawietz lernt an der Gesamtschule in Wuppertal. Sie kommt sehr oft ins Oppelner Land, zu Verwandten, die im Kreis Groß Strehlitz wohnen. Gemeinsam - unter der Leitung von Frau Beata Czech - bereiteten sie eine Arbeit über die Geschichte der Blumenornamente (u. a. in der Porzellanmalerei) in Oberschlesien vor und nahmen am Wettbewerb „Begegnung mit Osteuropa” des Landes Nordrhein-Westfalen teil. Die Konkurrenz war riesig groß, weil für den Wettbewerb 1800 Arbeiten aus verschiedenen europäischen Ländern und 5000 aus Deutschland eingegangen waren. Das Groß Strehlitzer Projekt fand sich am Ende unter den zehn Preisträgern.

„Marta Kołodziejczyk ist behindert, sitzt im Rollstuhl und wird zu Hause individuell unterrichtet”, erzählt Beata Czech. „Sie kann nicht nur gut Deutsch, sondern ist auch künstlerisch und manuell hoch begabt. Der Hauptteil der Projektarbeit besteht aus ihren Interviews mit der Volkskünstlerin Agnieszka Okos, mit der DFK-Vorsitzenden aus Konty Edeltrauda Fornol und mit Barbara Gawlik, der Managerin der mit schlesischen Blumen verzierten Bäckerei in Krascheow. Patryk Kołodziej drehte und montierte daraus eine Reportage. Sara Morawietz übersetzte diese Gespräche (ein Teil wurde in Polnisch, ein Teil in Deutsch durchgeführt) und hat die Untertitel besorgt.

Die Schüler bereicherten die Reportage um eine eigens mit Blumenornamenten verzierte Tasse und eine selbstgemachte Holzschachtel. Sie schrieben auch eine Arbeit über die Tradition der Blumenornamente in Schlesien.

„Der Preis bei dem Wettbewerb war ein Aufenthalt von fast einer Woche in Münster”, sagt Beata Czech. „Sie flogen nach Deutschland mit dem Flugzeug, was zusätzlich ein Erlebnis war. Vor Ort hatten sie u.a. die Gelegenheit für ein Treffen mit dem Bürgermeister. Sie besichtigten auch diese Universitätsstadt. Die allgegenwärtigen, von Tausenden von Studenten benutzten Fahrräder hinterließen bei ihnen einen tiefen Eindruck. Sie besuchten das dortige Picasso-Museum und eine im postindustriellen Gebäude eines ehemaligen Gaswerks vorbereitete Ausstellung von Tierfotos im Großformat. Sie besuchten auch einen Freizeitpark, wo u.a. für das Publikum Szenen aus dem Wilden Westen nachgespielt wurden.

Die deutschen Veranstalter des Wettbewerbs zeigten sich an Erfolgen der Schüler interessiert. Sie kündigten einen Besuch in Polen an und möchten sich mit Deutschlehrern in der Region treffen.

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