Die Minderheit führte in Berlin wichtige Gespräche

redZaktualizowano 
VdG-Vertreter Maria Neumann, Rafał Bartek, Martin Lippa und Waldemar Świerczek waren in der deutschen Hauptstadt beim Treffen des Bundes der Vertriebenen (BdV) dabei. Sie sprachen auch mit deutschen Politikern über ein Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen und über Bildungsfragen.

- Die Teilnahme am diesjährigen Treffen des Bundes der Vertriebenen war für uns eine Gelegenheit, unsere Kontakte zu erweitern - sagt der SKGD-Vorstandsvorsitzende Rafał Bartek. - Anwesend waren die Bundeskanzlerin, obgleich wir uns diesmal nicht mit ihr getroffen haben, Bundesminister und Politiker aus den einzelnen Bundesländern. Ich wurde auch als Vorsitzender des Sejmiks begrüßt. Die Übernahme dieser Funktion wurde sehr positiv beurteilt. Über die Entstehung eines Ausstellungs- und Dokumentationszentrums der Deutschen in Polen sprach ich mit Frau Monika Grütters, Ministerin für Kultur und Medien. Ich habe sie um Unterstützung dieses Projekts gebeten.

Führungskräfte der deutschen Minderheit möchten, dass dieses neue Zentrum u.a. eine Dauerausstellung über die deutsche Minderheit, Bildungsräume sowie Platz für Zeitausstellungen bietet.

Rafał Bartek gesteht, dass die deutsche Minderheit wünscht, dass das Zentrum in der Woiwodschaftshauptstadt seinen Sitz findet.
- Wir sind der Meinung, dass in Oppeln das Zentrum am lebendigsten sein wird - fügt er hinzu. - In den letzten Monaten haben wir einen Platz gesucht, wo es entstehen könnte. Es ist ein Kunststück, das ganze Vorhaben zu verwirklichen, wir müssen ein Objekt finden, die Konzeption der Ausstellung erarbeiten und für die laufende Arbeit des Zentrums Sorge tragen. Es bedarf Geldmittel. Für den Kauf eines Lokals und dessen Renovierung, für die Gestaltung einer Dauerausstellung und für die Sicherstellung von Mitteln für die laufende Arbeit. In Bezug auf den letzten Punkt sind gewisse Zusagen im regionalen Koalitionsvertrag festgehalten worden. Das Zentrum soll einen museal-kulturellen Charakter haben, daher auch das Gespräch mit Frau Grütters. Wir möchten auch am deutsch-polnischen „Runden Tisch“ über das Zentrum reden.

Über das neue Zentrum, aber auch über die Bildungsprobleme, darunter über den Unterricht von Deutsch als Fremdsprache und als Minderheitensprache in den Grundschulklassen 7 und 8 haben Vertreter der deutschen Minderheit mit Dr. Bernd Fabritius, dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, gesprochen.
Dr. Fabritius versicherte, dass er dieses Thema bei den Arbeitsgesprächen mit Vertretern der polnischen Regierung im Vorfeld des für die zweite Junihälfte geplanten deutsch-polnischen Treffens am „Runden Tisch” angesprochen hat. Er drückte die Hoffnung aus, dass die Angelegenheit positiv erledigt werden wird. Die Minderheitsvertreter mussten jedoch gestehen, dass sie leider keine neuen Informationen in dieser Frage erhalten haben.

- Jeder Tag, an dem diese Frage nicht eindeutig gelöst ist, ist für uns ein verlorener Tag - meint Rafał Bartek. - Die Schulleiter, Lehrer und Eltern treffen doch laufend Entscheidungen in dieser Angelegenheit. Die Eltern haben Zweifel, ob ihr Kind weiterhin den Deutschunterricht als Minderheitensprache besuchen sollte oder nicht. Der Druck steigt angesichts einer fehlenden positiven Entscheidung des Bildungsministeriums stetig.

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Wideo

Materiał oryginalny: Die Minderheit führte in Berlin wichtige Gespräche - Nowa Trybuna Opolska

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